test

Hinweis: Der Tamron Extrem-Test

So ihr Lieben, jetzt war es bedingt durch meinen Einstieg ins Referendariat, Hochzeitsvorbereitungen und diverses anderes hier eher still in letzter Zeit, aber heute hab ich einen kleinen Hinweis für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Tamron veranstaltet in Kürze einen Objektiv-Test, den „Tamron Extrem-Test„.

Tamron-Objektive. Foto (c) Tamron.de

Dabei handelt es sich um einen Objektiv-Test, bei dem man (so man denn zu den 50 glücklichen Ausgewählten gehört) ein Tamron 18-270mm Objektiv zur Verfügung gestellt bekommt, mit welchem man in den nächsten Monaten fünf fotografische Aufgaben „bewältigen“ muss. Die Ergebnisse – sprich: Fotos – die im rahmen dieser Aufgaben entstehen, muss man dann Tamron zur Verfügung stellen und zu jeder Aufgabe einen Fragebogen ausfüllen. Am Ende soll man dann wohl noch einen kleinen Erfahrungsbericht zu dem Objektiv schreiben. Und was springt für euch dabei raus? Nach dem Test dürft ihr das Objektiv behalten!

Wer also Interesse an einem schönen Urlaubsobjektiv hat, oder einfach mal im Brennweitenbereich bis 270mm (am Crop entspricht das immerhin stolzen 430mm!!) vervollständigen möchte, kann sich unter diesem Link für die Aktion bewerben.

Blurb Fotobuch

Nachdem wir mittlerweile die – übrigens äußerst fantastischen – Fotos von unserem Fotoshooting letztens bekommen haben, stellte sich natürlich die Frage, was man mit den digitalen Bildern machen soll. Ein paar Abzüge wurden für den einen oder anderen Bilderrahmen in der Wohnung bestellt, klar, und auch als Facebook-Avatar machen sich die Bilder (ausschnittsweise) sehr gut. Aber man will ja dann doch das „große Ganze“ in irgendeiner Form zum Anfassen haben, und was liegt da näher, als sich ein Fotobuch zu erstellen.

Bisher haben wir – bis auf eine Ausnahme – alle Fotobücher bei Saal Digital bestellt. Die Druckqualität, bzw. genauer gesagt die Ausbelichtungsqualität, ist dort absolute Spitzenklasse, daher bestellen wir auch fast alle sonstigen Abzüge vom 9×13-Bild bist zum 60x40cm Abzug für den großen Wandbilderrahmen bei Saal. Was mir an den Saal-Fotobüchern aber so gar nicht gefallen will, ist der Einband. So sieht der Hardcover-Einband mit seiner Hochglanz-Bedruckung immer irgendwie altbacken, bieder und etwas langweilig aus. Weißer Grund, vorne ein Foto mit Titeltext, hinten noch ein Bild und fertig. Naja. Modern, edel, peppig, spritzig ist was anderes.

Mehr oder weniger per Zufall habe ich dann auf blurb.com die Möglichkeit entdeckt, ein Hardcover-Fotobuch zu bestellen, das über einen Leinendeckel sowie einen darum geschlagenen bedruckten Einband verfügt. Das sollte doch irgendwie schicker und edler aussehen, dachte ich mir… gesagt getan, mit der einfachst zu bedienenden Online-Software (und dem praktischen Lightroom-Export-PlugIn) fix an einem Abend ein Buch zusammengestellt und gleich bestellt.

Nach ein paar Tagen war das Buch da, und ich bin sehr angetan. Der „Schutzumschlag“ wirkt einfach viel edler als das bedruckte Hardcover von Saal. Vor allem im Zusammenspiel mit dem darunterliegenden, in schwarzes Leinen eingebundenen Deckel kommt schon ein bisschen „Profi-Bildband-Feeling“ auf. Wie schauts innen aus? Sehr gut. Wenngleich man natürlich bei genauem Hinsehen einen Qualitätsunterschied zwischen dem nur gedruckten Blurb-Buch und dem ausbelichteten Saal-Fotobuch sieht. Wenns eine Kombination von Blurb-Äußerem und Saal-Innerem gäbe, wäre dies das perfekte Fotobuch schlechthin! 🙂 Aber gut, auch mit der Druckqualität von Blurb kann ich sehr gut leben.

Blurb hat übrigens noch ein weiteres interessantes Feature: Man kann das dort erstellte Fotobuch veröffentlichen, so dass jeder, den es interessiert, sich sein eigenes Exemplar bei Blurb bestellen kann. Der Fotograf erhält dann eine Umsatzbeteiligung (die sich durch den frei wählbaren Preis des Buches recht gut steuern lässt). Ist jetzt in unserem Fall weniger interessant, denn wer will schon unsere Paarfotos haben, aber für Natur- und sonstige Fotografen könnte das durchaus ganz nett sein.

UPDATE: Weil so ein „Review“ ohne Bilder natürlich nicht sehr aussagekräftig ist, hier noch ein paar Bilder vom Buch:

Gear Check: ThinkTank Photo Retrospective 10

Da ich schon längere Zeit auf der Suche nach einer Tasche war, die ich a) als normale Umhängetasche für meinen Alltagskram (Handy, Geld, Stifte, Block, Bücher etc.) verwenden kann, die aber b) auch (zusätzlich) Platz für meine Kamera mit angesetztem Objektiv (und maximal einem zusätzlichen Objektiv) bietet, musste ich wohl früher oder später auf die Retrospective-Serie von ThinkTank stoßen. Dabei handelt es sich um Fototaschen in einem etwas „dezenteren“ Design (also mit weniger vielen Gurten, Schnallen und anderen Teilen, die eine Tasche sonst immer schon von Weitem „FOTO!!!“ schreien lassen), die von außen etwas ziviler und unauffälliger aussehen, von innen aber optimal auf Fotoausrüstung ausgelegt sind.

Die Tasche sieht äußerlich wie ein stinknormaler mittelgroßer Messengerbag aus:

Meine Tasche ist komplett schwarz, es gibt die Retrospective-Serie aber auch in so einem Leinwandbaumwollabgenutzt-Grau, die Farbe ist aber seit geraumer Zeit bei allen Händlern ausverkauft. Von außen ist nicht viel zu erkennen, die Tasche ist komplett einfarbig, es gibt keine („verräterischen“) Logos o.ä., lediglich auf der Rückseite ist ein ganz kleines ThinkTank-Logo angebracht. Betrachtet man das Teil von der Seite so fällt auf, dass die Tasche etwas dicker als die üblichen (nicht-Foto) Schultertaschen ist, ein Kompromiss den man wohl eingehen musste, damit auch größere Kameras mit angesetztem Batteriegriff hineinpassen.

Wie zu erkennen ist, hat die Retrospective 10 außen links und rechts je eine Seitentasche, die gerade so groß ist, dass ein Aufsteckblitz hineingeht (bzw. ein SunSniper Gurt). Die Fächer dürften für meinen Geschmack ein kleines bisschen größer sein, dann wäre das Reinstecken und Rausholen des Blitzes nicht so ein Gefriemel, aber gut, so ist das Ganze immerhin schön kompakt.

Kommen wir nun also zur eigentlichen Fragen: Was geht alles innen rein?! Na, da lassen wir am besten ein Bild sprechen… so wie die Tasche auf den obigen beiden Fotos zu sehen ist war das folgende Zeug drin verstaut:

Das ist, wie ich finde, ne ganze Menge Kram für so eine kleine Schultertasche! Im Detail waren drin:

  • Eine EOS 50D mit Batteriegriff und angesetztem Tamron 17-50/2.8 VC (GeLi richtigrum)
  • EF-S 55-250/4-5.6 IS
  • EF 85/1.8
  • EF 50/1.8 II
  • Speedlite 430 EXII
  • SunSniper Gurt
  • eTTL-BLitzkabel und Kabelauslöser für die Kamera
  • Zwei Kameraakkus und ein Satz Eneloops
  • Weißabgleichsdeckel und ein Satz Lee-Folien plus Honl Speedstrap
  • Zwei CF-Karten
  • iPhone und Moleskine Notizbüchlein mit zwei Stiften

Außerdem hätte neben etwas mehr Kleinkram wie z.B. den Yongnuo RF-602 Blitzauslösern noch ein kompletter Body mit BG (aber ohne Objektiv) im vorderen Fach der Tasche Platz gehabt. Die Reissverschlusstasche auf der Rückseite und die innere Reissverschlusstasche habe ich jetzt gar nicht genutzt, da könnte man gut Unterlagen, einen größeren Block (aber kein Din A4) und ähnlichen flachen Kram unterbringen.

Normalerweise bestücke ich die Tasche aber nur mit Kamera + zwei Objektiven, der restliche Platz bleibt dann Alltagsutensilien wie Wasserflasche, Regenschirm, 1-2 Bücher aus der Bib etc. vorbehalten. Das ist auch deutlich angenehmer zu tragen, denn in obigem Zustand ist die Tasche sauschwer und – trotz sehr bequemem und gut gepolstertem Schultergurt – auf Dauer nicht so angenehm.

Die Verarbeitungsqualität ist übrigens top. Bisher war da Crumpler für mich das Maß aller Dinge, aber ich muss sagen, dass die ThinkTank einen mindestens genau so guten Eindruck macht. Das Nylon ist vielleicht ein bisschen feiner als das 1000D der Crumpler, wirkt aber dennoch äußerst robust. Und da fast alle Profis auf ThinkTank schwören, scheine ich mich da nicht zu täuschen.