Der Königssee

An einem der letzten schönen Samstage im August trieb es uns zum angeblich schönsten aller bayerischen Seen, dem Königssee. Nach einer stundenlangen Zugfahrt und einem Kampf durch Touristenmassen kamen wir tatsächlich gegen Mittag dort an, und ich muss sagen, dass die Berichte nicht übertrieben sind: Der Königssee ist in der Tat so ziemlich der schönste Bergsee, den ich jemals gesehen habe. Der Walchensee ist ähnlich schön, liegt aber nicht so malerisch vor dem Watzmann-Massiv. Auch prägt die zauberhafte Wallfahrtskirche St. Bartholomä den See auf unnachahmliche Art. Aber was red‘ ich hier viel, hier sagen Bilder doch mehr als tausend Worte!

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Brüssel

Im Mai waren wir nicht nur in Düsseldorf, sondern – unter Anderem – auch in Brüssel. Wetter und straffes Programm ließen nicht viel Zeit zum Fotografieren (da müssen wir demnächst irgendwie mal anders planen!), aber für den Konsum kakaohaltiger Süßwaren hatten wir natürlich trotzdem Zeit.

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Und gegen Abend klarte sich der Himmel tatsächlich noch auf und die Sonne verwöhnte uns mit ein paar warmen Strahlen in dieser wirklich schönen Stadt.

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Rheinhafen

Natürlich stehen am Rhein nicht nur Brücken und Fernsehtürme, sondern auch andere sehenswerte Gebäude. Für eine ausführliche Foto-Tour war leider keine Zeit, das hätten Familie und Verwandschaft eher nicht mitgemacht, aber für ein paar Schnappschüsse hat’s gereicht. Ein ausschließlich dem Fotografieren gewidmeter Trip würde sich bei der Architektur hier aber auf alle Fälle lohnen…

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Eine Runde Herbst


Gabs beim feiertäglichen Spaziergang heute rund um den Feringasee. Der Nachwuchs ist auch bei längeren Fotopausen samt Stativaufbau brav im Kinderwagen geblieben, und so war das ganze eine wirklich sehr entspannte Runde zum Frühherbst genießen. Habe erstmalig seit Monaten mal wieder mein Stativ und – ich glaube zum allerersten Mal – meinen Graufilter ausgepackt, um ein paar Langzeitbelichtungen zu machen. Mit dem Ergebnis bin ich fürs erste Mal recht zufrieden…

Pinakothek der Moderne

Fast genauso lange, wie ich im Großraum München lebe, gibt es sie schon, die Pinakothek der Moderne. Eins der weltweit größten Museen für zeitgenössische Kunst und architektonisch ein hochspannendes Gebäude. Leider wurde beim Bau anscheinend an der falschen Stelle gespart, so dass insbesondere die beeindruckende Rotunde mittlerweile baufällig ist und das ganze Gebäude in den nächsten Monaten saniert werden muss. Erste Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen:

Dennoch gab es natürlich viel zu sehen und zu entdecken, auch wenn die Motive keineswegs völlig neu sind. Ich hau mal alles als Galerie hier rein, dann ist es etwas übersichtlicher…

Die Sammlung Brandhorst

Am vergangenen Wochenende habe ich ein paar Fotos vom Gebäude der Sammlung Brandhorst in München gemacht… die bunte Außenfassade hat mich schon lange gereizt. Leider war das Wetter nicht besonders toll (und die Uhrzeit auch noch falsch), so dass das Licht nicht ideal war. Aber was solls, ist ja gleich „umme Ecke“, da kann man ja öfter hin.

Die vor dem Museum geparkten Fahrräder und Mopeds haben mich zunächst ziemlich gestört, ich habe dann aber versucht, sie einfach mal mit einzubauen…

Hier die Adresse des Museums. Mir gefällt der Kontrast des schlichten, quasi „monochromen“ Schildes und der bunten Streben der Fassade ganz gut.

Hier die rückwärtige Fassade der Sammlung Brandhorst. Weil man recht nah davorsteht, muss man eine sehr kleine Brennweite wählen, was dann zu einigen Verzeichnungen führt. Habe mich bemüht, die einigermaßen zu korrigieren…

Mehr blau gab der Himmel am letzten Sonntag leider nicht her… mit einem richtig knallblauen Abendhimmel würde das Bild sicher nochmal gewinnen, aber bei dem Sommer… :-/

Immerhin reflektieren die Scheiben das Blau des Himmels etwas intensiver.

Reflektiert wird auch noch einiges anderes, hier das Museum in den Fenstern der Pinakothek der Moderne.

Trifft man den richtigen Blickwinkel, wächst die Sammlung Brandhorst auf imposante Größe 🙂

Außerdem waren wir am gleichen Tag auch in der Pinakothek der Moderne. Ein absoluter Pflichttermin, da die demnächst ja für längere Zeit dichtgemacht wird, und ich noch keine Fotos von dem tollen Gebäude gemacht hatte. Die folgen in den nächsten Tagen…

BMW Welt

Letztes Wochenende waren wir zum ersten mal in der BMW Welt hier in München. Das Gebäude ist ja architektonisch hochinteressant und es hat mich schon länger gereizt, hier mal fotografieren zu gehen. Da das ganze mehr ein Familienausflug als ein Photowalk war, blieb zwar nicht ganz die Zeit und Muße, ausgiebigst zu fotografieren und jeden Winkel und jede Perspektive zu erkunden, aber dennoch sind ein paar Bilder dabei herausgekommen. Ich habe versucht, dem ganzen einen hellen, „cleanen“ Look zu geben, was sich bei dem vielen Licht und den großen Metallflächen irgendwie anbot.

Zum Abschluss gibt’s noch ein Schwarzweiß-Foto in einem etwas weniger cleanen Look. Hier geht’s eher in Richtung Filmimitation von einem etwas körnigen Schwarzweißfilm. Vielleicht gefällt’s ja auch dem einen oder anderen…

Graveyard Cat

Watching the dead? Irgendwie sieht es so aus, als würde diese Katze den Friedhof bewachen. Vielleicht trauert sie aber auch einem verstorbenen Herrchen oder Frauchen hinterher? Oder treibt sie sich nur hinter der Kirche herum, weil es in dem alten Gemäuer nur so von Mäusen wimmelt? Wer weiß… ich fand die Szene jedenfalls recht sehenswert, vielleicht seht ihr das genauso?

Flughafen München

Erstmal ein frohes neues Jahr an alle, die hier vorbeischauen! Um der feiertäglichen Trägheit entgegenzuwirken, sind wir trotz Sturm und Wolken raus zum Münchener Flughafen gefahren. Hier haben wir alle drei Besucherhügel abgeklappert, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass doch nur der zentrale, kostenpflichtige Hügel einen vernünftigen Blick auf die Flughafengebäude ermöglicht. Leider blickt man Richtung Osten, so dass es unmöglich war, irgendeine Art von Sonnenuntergang mit aufs Foto zu bekommen… :-/ Naja, ein bisschen Nach-Sonnenuntergangs-Himmel haben wir dann aber doch noch draufgekriegt. Immerhin.

Hier erstmal der Blick aufs Rollfeld und Terminal 1 samt Tower.

Dann ein Bild der Wartungshallen etc. auf der Rückseite des Hügels… und ja, das ganz links im Hintergrund sind die Alpen. Da war anscheinend ordentlich Föhn, während bei uns – wie man sieht – eine dichte Wolkendecke herrschte.

Trotz einbrechender Dunkelheit fand ich auch den ewig langen Parkplatz direkt hinter dem Besucherhügel recht sehenswert. Das kastenförmige Hotel ganz hinten wäre mal ein interessantes Objekt für ein paar „ausschnittsmäßige“ Architekturfotos.

Eine Sache, auf die ich besonders stolz bin: Als noch etwas mehr Licht da war, ist mir vom südlichen Besucherhügel aus mein erster einigermaßen ansehnlicher Mitzieher bei einer landenden Air Berlin-Maschine geglückt. Von 12 oder 15 Bildern waren tatsächlich zwei Fotos einigermaßen scharf, wobei das hier das bessere der beiden ist: