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Economic Crisis strikes Australia

Bin hier auf Jobsuche, aber bisher hat sich nicht wirklich was ergeben. Habe jetzt Bewerbungen bei zwei Supermärkten abgegeben (glaube der eine ist so ne Art australischer KiK, und ja, ich stell mich davor und schrei „ich bin billiger“), daneben gibts noch ein Cafe im Nachbarort in dem ich mal anfragen werde. Ansonsten hört man überall nur, dass sie vor kurzem erst Leute eingestellt hätten, ohnehin über genug Personal verfügten und dass die derzeitige Lage ja nicht so rosig sei etc., man müsse doch verstehen… ja, tu ich ja. Trotzdem blöd. Wenn alles schief geht, muss ich halt auf Sex machen.

Das Wetter war die gesamte erste Woche, die ich nun hier bin, konstant schlecht. Es wechselt meist zwischen „bewölkt und feucht“ und „bewölkt und sinnflutartige Regenfälle“, gestern allerdings kam doch tatsächlich fünf- bis sechsmal die Sonne durch. In diesen Momenten wurde es dann tatsächlich richtig warm, die Sonne hat hier wohl echt deutlich mehr Kraft als bei uns. Ab morgen soll es zumindest wärmer werden (ca. 25°C), der Regen bleibt aber wohl noch ein paar Tage. Ich hoffe, dass es dann nächste Woche wirklich warm und vor allem dauerhaft sonnig wird, damit ich ein paar schöne Fotos machen kann.

Spätestens dann wäre ein Job wirklich angesagt, denn ich würde mir hier unten gerne das Canon EF-S 55-250mm 4-5.6 IS Objektiv holen, um endlich auch im Tele-Bereich fotografieren zu können. Hab auch schon nen Laden ausgemacht, in dem es (umgerechnet) gute 50 Euro billiger ist als im günstigsten deutschen Onlineshop. Aber solang ich hier kein Einkommen habe, ist daran natürlich nicht zu denken.

In diesem Sinne viele Grüße aus dem rheinischen Sommer in Down Under und denkt daran: Auch schöne Frauen müssen kacken gehen!

PS: Apropos Frauen, ich hab in diesem Land noch keine einzige schöne Frau gesehen (nicht, dass ich danach suchen würde *hust*), vielleicht ist das der Grund, weswegen der Himmel am Weinen ist…

Unwahrscheinlichkeiten

Jeder von uns hat sicher schon ein- oder mehrmals Geld auf der Straße gefunden. Ist ja nichts besonderes, dass man mal die ein oder andere Münze auf dem Boden entdeckt. Und vielleicht hat auch schonmal jemand ausländisches Geld gefunden (gut, seit Einführung des Euros ist das etwas schwerer geworden, außer man zählt „ausländische“ Euros als ausländisches Geld).

Jetzt eine kurze Information am Rande: Meine Freundin verlässt mich, wie die meisten ja sicherlich schon wissen, in drei Wochen, um für vier Monate nach Kanada zu gehen.* Ende des Randes.

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass ich ausgerechnet jetzt (also kurz bevor meine Freundin nach Kanada fährt) mitten auf der Straße Geld, genauer gesagt ausländisches Geld, oder noch genauer gesagt kanadisches Geld finde? Würde mir jemand sagen: „Pass auf, du findest bestimmt zufällig hier in München kanadisches Geld“, so hätte ich ihn vermutlich für total verrückt erklärt. Aber wie so oft hält das Leben die unwahrscheinlichsten Sachen bereit, und so kam es wie es kommen muss, ich hab vor kurzem – mitten auf der Straße – eine kanadische 20-Cent-Münze gefunden.

OK, ist jetzt nicht die spannendste Sache der Welt, fand’s aber trotzdem einen kuriosen und erwähnenswerten Zufall.

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* Sie schreibt auch ein Blog darüber, die Adresse darf ich aber niemandem sagen. Es ist mehr so ein „Geheimes Blog für den geheimen Zirkel der geheimen Geheimnisträger.“ Habe gehört, nur Auserwählte, denen persönlich die Hand geschüttelt wurde, dürften in diesen geheimen Dokumenten lesen. 😉